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Das sind die Vorteile einer Pelletanlage

Aktualisiert: 13. Jan.


Pelletanlage

Wie funktioniert eine Pelletanlage?

Die Holzverbrennung ist das älteste Heizungsprinzip der Menschheit. Nutzten die frühen Erdenbürger noch offene Lagerfeuer, wurden diese im Laufe der Zeit durch Holzöfen oder Kamine ersetzt. Auch heute sind holzbetriebene Zentralheizungen in Betrieb. Die Pelletheizung ist eine moderne Variante. Die Bezeichnung lässt erahnen, dass sie Pellets als Brennstoff nutzt.

Was sind Pellets überhaupt?

Pellets sind kleine und zylinderförmige Presslinge. Sie werden aus den Abfallprodukten der Holzindustrie, zum Beispiel von einem Sägewerk, hergestellt. Sie bestehen aus drei Inhaltsstoffen:

  • Sägespänen

  • Wasser

  • Stärke

Welche Arten von Pelletanlagen gibt es?

Grundsätzlich wird zwischen der Pelletheizung und dem Pelletofen unterschieden. Der Ofen dient dazu, einen einzelnen Raum zu erwärmen. Die Pelletheizung versorgt dagegen das gesamte Gebäude mit angenehmer Wärme.

So funktioniert die Pelletheizung

Diese Heizungsart besteht aus mehreren Komponenten. Die eigentliche Pelletanlage wird durch einen Lagerraum und die Fördertechnik komplettiert. Meist ergänzt ein Pufferspeicher das System.

Das Transportsystem, das aus einer Schnecke oder einem Sauger bestehen kann, befördert die Pellets zum Kessel. Dort werden sie auf dem Brennerteller entzündet und es entsteht Hitze. Damit sie an das Heizwasser übertragen werden kann, ist ein Wärmetauscher notwendig.

Über die Umwälzpumpe sowie das Rohrsystem gelangt das erhitzte Wasser nun in die Heizkörper.

Welche Vorteile bietet eine Pelletanlage?

Pelletanlage

Pelletanlagen sind eine attraktive Alternative zu Heizungen, die mit fossilen Brennstoffen betrieben werden. Die folgenden Punkte zeichnen die Systeme aus:

  • CO₂-neutral: Pelletheizungen nutzen nachwachsende Rohstoffe zur Wärmegewinnung. Daher gehören sie zu den sogenannten Biomasseheizungen. Im Laufe seines Lebens bindet ein Baum aus der Luft CO₂. Wird Holz verbrannt, entsteht Kohlendioxid. Der Ausstoss davon ist mit der Menge vergleichbar, die die natürliche Verrottung freisetzen würde.

  • Nachwachsender und heimischer Rohstoff: Holz gehört zu den nachwachsenden Rohstoffen. Des Weiteren ist die Herstellung der Pellets im Vergleich zu fossilen Brennstoffen mit einem geringeren Energieaufwand verbunden. Da die Rohstoffe für die Pelletherstellung ständig nachwachsen, überzeugen die kleinen Presslinge mit hoher Verfügbarkeit.

  • Kombinierbarkeit: Wer sich für eine Pelletanlage entscheidet, muss nicht gleich das komplette Heizungssystem ändern oder erneuern. Eine Kombination mit anderen regenerativen Energiequellen wie einer Solaranlage ist ebenfalls problemlos möglich. Dies sichert zugleich weitere Fördermöglichkeiten.

  • Saubere Verbrennung: Beim Verfeuern hochwertiger Pellets entsteht nur wenig Asche als Rückstand. Sie kann nach dem Abkühlen umweltfreundlich auf dem heimischen Kompost entsorgt werden. Die Verbrennung selbst läuft sehr sauber und ohne Geruchsbelästigung ab.

  • Attraktive Förderungen: Immobilienbesitzer, die beim Heizungswechsel auf eine nachhaltige Pelletanlage setzen, können von attraktiven Förderbeträgen profitieren.

Gibt es auch Nachteile von Pelletanlagen?

Wie bei allen Dingen gilt: Wo Licht ist, ist auch Schatten. Ein Heizungssystem ganz ohne Nachteile gibt es nicht. Das gilt natürlich auch für die Pelletheizung. Wenngleich ihre Vorteile überwiegen, möchten wir ihre Nachteile nicht verschweigen:

  • Hohe Anschaffungskosten

  • Platz für die Lagerung der Pellets notwendig

  • Geräuschentwicklung beim Nachfüllen des Pellet-Zwischenlagers

  • Wartung und Aschenentleerung

Welche Fördermöglichkeiten für Pelletanlagen gibt es?

In der Schweiz gibt es zwei landesweite Förderprogramme. Sie tragen dazu bei, die Kosten für eine neue Pelletheizung zu reduzieren. Bauherren und Immobilienbesitzer können Fördergelder bei Energie Zukunft Schweiz oder bei der Organisation myclimate beantragen. Der Antrag muss unbedingt vor Bestellung oder Einbau der neuen Heizung gestellt werden.

Des Weiteren bietet ein Grossteil der Kantone und Gemeinden finanzielle Unterstützung in Form von Steuererleichterungen bei der nachträglichen Sanierung.

Die Herstellung von Pellets: Vom Reststoff zum wertvollen Brennstoff

Für Säge- und Hobelwerke stellt die zunehmende Nachfrage nach Pellets eine positive Entwicklung dar. Schliesslich entstehen in diesen Unternehmen täglich immense Mengen an Hobelspänen oder Sägemehl. Diese Resthölzer sind das Rohmaterial, aus denen Pellets hergestellt werden.

Um die wertvollen Rohstoffe weiterzuverarbeiten, müssen sie zuerst getrocknet werden. Hier kommen wir ins Spiel. Die Friedli AG hat sich auf die Planung und Montage prozesstechnischer Gesamtanlagen spezialisiert. Schwerpunkte liegen in folgenden Branchen:

  • Schlachtnebenprodukte

  • Getreide und Futtermittel

  • Biomasse und Holzpellets

Die erste industrielle Holzpelletieranlage wurde von der Friedli AG vor mehr als 20 Jahren errichtet. Seit dieser Zeit haben wir uns zu einem Keyplayer am Markt entwickelt. Gegenwärtig realisieren wir Anlagen in Grössen von 500 bis 15’000 Kilogramm pro Stunde.

Auf Wunsch umfasst eine solche Anlage alle Komponenten von der Annahme des Rohmaterials bis zur Verladung der fertigen Produkte. Unser Fokus liegt dabei auf der Verfügbarkeit und natürlich der Energieeffizienz.

Alles aus einer Hand mit der Friedli AG

Seit 1992 setzen wir unsere Erfahrung für die Projekte unserer Kunden ein. Von der ersten Idee bis zum Unterhalt der fertigen Anlage stehen wir immer an Ihrer Seite. Sie möchten mehr über unsere Dienstleistungen und Produkte erfahren? Nutzen Sie einfach unser Kontaktformular für eine Nachricht.

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